Da mein Tankstutzen meine „sanfte“(hust hust) „Fahrt“ ins Belgische Kiesbett in Mettet nicht überlebt hat, hat Kny-Senior (Peter Saturno) nen Austausch Stutzen mitm 3D-Drucker gedruckt. Die Datei hatte Joachim gemacht, passte auf Anhieb auch in den Deckel.
Anbei eine kleine Foto-Sammlung wie wir vorgegangen sind…
Zuerst den Rest Tankgewinde vom Tank entfernen. Dazu haben wa mit nem Sägeblatt vorsichtig durch den Rest des Tankgewindes gesägt, bis wir mit etwas Gewalt auf den nackten Stutzen gucken konnten.
Dann sauber machen, alle Kontaktflächen anschleifen und mit nicht-trinkbarem Alkohol oder Silikonentferner entfetten.
Zuletzt alle Kontaktflächen des Tankstutzens mit Silikon-Dichtmasse („elring Dirko…“) einsabbeln nach dem Motto „viel hilft viel“, wie mit Alkohol… Oder wie mit dem Silikonentferner…
Den 3D-gedruckten Stutzen jetzt vorsichtig auf den Tsnkstutzen schnäbeln, bis er richtig sitzt. Den Rest der Dichtmasse mit dem Finger verteilen/entfernen, endgültig mit Silikonentferner alle Überreste entfernen.
Nun sollte das ganze Dicht sein, morgen Spaxx ich den Stutten noch gegen verdrehen feste. 3 Spaxx schrauben unterhalb des Gewindes in den Stutzen Jagen sollte reichen. Wer mag kann sich bestimmt auch eine elegantere Version überlegen.
Die Nordie ist übrigens relativ Resistent gegen unspektakuläre Lowsider, solange kein Baum/Leitplanke im Rutschbereich steht… Bis auf ein paar Kratzer an der Verkleidung hinten links, am Kotflügel vorne links, ein verbogener Schalthebel und ein zerkratztes Lenkerende is beim Sturz nix passiert. Ein Hoch aufs Kiesbett, auf der Straße wäre das anders ausgegangen.
Ich hoffe das hilft einigen Nordwestlern, da das Thema Tankstutzen ja eher empfindlich ist
Und ein großes Dankeschön an Joachim für die STL-Datei vom Tankgewinde
Bis denne
Elias (Knyschleifer)
