Das OnRoad-Café, neuer Motorradtreffpunkt und Hotel am Nürbu

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garagien

Das OnRoad-Café, neuer Motorradtreffpunkt und Hotel am Nürbu

Postby garagien » Wed Oct 01, 2003 10:05 pm

Die Gilera Besitzerin Daniela Daniels (Saturno, Piuma, SOS-Saturno), bekannt durch das Café Fahrtwind, hat in 53518 Leimbach, Hauptstr. 11, Tel. 0 26 91-26 27, in der Nähe des Nürburgrings, im Frühjahr 2003 mit Ihrem Freund einen neuen Motorradtreffpunkt eröffnet, das OnRoad-Café (www.ONROAD-CAFÉ.de).
Fotos meines letzten Besuchs siehe unter unserer Ygroup, Eintrag (mit Link durch Björn) weiter unten im Forum. Natürlich stehen Piuma und SOS-Saturno zur Besichtigung im Schankraum. Übernachtungsmöglichkeiten bestehen natürlich auch, es gibt sogar eine Saturno Zimmer (nicht nur für Saturno Fahrer). Ein Italostammtisch hat sich ebenfalls etabliert, am ersten Freitag des Monats (genauen Termin bitte bei Bedarf telefonisch erfragen).
Als „kleines Geheimnis“ sei zu verraten, dass Daniala überlegt, das nächstjährige Gilera Treffen auszurichten. Mit Unterstützung und Hilfe aus unserer Gilera Clique darf sie rechnen. Als weitere Ergänzung habe ich einen Zeitungsartikel aus der Rhein-Zeitung beigefügt:

Quelle: Rhein-Zeitung, 24. April 2003

Überschrift: „Bequem mit dem Motorrad fast bis ins Bett“

In den Leimbacher "Jägerhof" ist das "OnRoad Café" eingezogen: Am Samstag öffnet die Biker-Pension - Extras im Umbau-Plan: Themen-Zimmer, Not-Werkstatt, Matratzen-Lager

"Ein markantes Gebäude". Das Leimbacher Gasthaus "Jägerhof" lässt Daniela Daniels und Ralf Hoffmann nicht mehr los. Im Januar haben es die beiden Motorrad-Freaks aus Bonn gekauft, seit einem Monat bauen sie es um, am kommenden Samstag ist Eröffnung - fürs "OnRoad-Café". Damit ist die Baustelle aber noch nicht abgeschlossen: "Zu Pfingsten wird das Motorrad-Museum fertig sein." Und dann? Einmaliges im Kreis wollen die beiden aufbauen: eine große (Not-)Werkstatt und ein umfangreiches Matratzen-Lager.

Während die Fassade des 1906-1908 erbauten "Jägerhofs" bereits in heiterem Gelb und klarem Weiß neue Frische weithin sichtbar macht, ist der alte Boden im Eingangsbereich liegen geblieben: Auf Mosaiken ist die erste Gaststube des "OnRoad-Café's" zu erreichen. Es muss eben nicht alles der Moderne weichen, schauen sich Daniela Daniels und Ralf Hoffmann in ihrem Haus um. Ein Hauch von Zärtlichkeit streift antike Türen und Schränke. Im Januar haben die beiden Motorrad-Freaks aus Bonn den Gasthof von der Familie Löffek-Koch gekauft, die ohnehin den "Jägerhof" am Ende der Saison schließen wollte - aus gesundheitlichen Gründen. Ein Jahr hat es gedauert, das passende Objekt via Nürburgring zu finden, erzählt Daniels, die seinerzeit das "Café Fahrtwind" in Ahrbrück aufgebaut hat. Diesmal sollte es etwas Größeres sein, mit Gaststuben, Zimmern und "Platz ohne Ende" für Biker und Bikes. "Natürlich auch für Nicht-Motorradfahrer." Bei jeder Tour von Bonn aus durch die Eifel führte der Weg am "Jägerhof" vorbei. "Am 20. Januar haben wir mutig zaghaft geklopft. Weit wurden uns die Türen geöffnet."

Kaum ist der Notartermin im März vorbei, geht der Umbau auch schon los. Schließlich soll unbedingt am 26. April Eröffnung sein. Mit Eifer mittendrin: Ben. Fünf Jahre ist der Labrador inzwischen alt und rasant wie kein Zweiter, gerne macht er seinem vollen Namen alle Ehre. Benelli. Ein Motorrad. Aus Italien. Dort ist die gebürtige Amerikanerin Daniela Daniels aufgewachsen. Vor 20 Jahren der Umzug nach Bonn, sie lernt Ralf Hoffmann kennen und deutsche Rennstrecken. "Ich bin Motorrad-Fahrerin aus Passion und viele Rennen gefahren, auch auf dem Nürburgring", sagt sie. "Nein, nein", murmelt er, "ich mag's lieber gemütlich." Auch im eigenen Hause. Bei einer Tasse italienischem Kaffee.

Weiße Wände, gelbe Möbel, hellgrauer Boden oder Parkett: Die beiden Gaststuben sind fast fertig, die Theke muss noch umgesetzt werden. "Nach und nach wollen wir den alten Dielen-Boden freilegen", leise schwingt ein Seufzer mit angesichts der nächsten harten Arbeit. Während der Sanitärbereich großzügig umgestaltet worden ist, sind die neun Doppelzimmer (teilweise mit Dusche/WC) noch so, wie sie waren: "Eines nach dem anderen werden sie erneuert und zu Themen-Zimmern." Mal schauen, wie aus einem Motorrad ein bequemes Bett wird, grinst Hoffmann. Die Fassade ist saniert, der Balkon bald auch. Parkplätze sind da, Wiesen und Terrasse. Mit Freunden aus Bonn wollen die beiden Gastronomen den Service leisten, in der Woche von 14 bis 23 Uhr, Samstag/Sonntag von 6 Uhr an.

104 Quadratmeter misst der alte Saal. Platz für ein Motorrad-Museum, das zu Pfingsten öffnen wird. Ihre alte BMW von 1964 wird auch drin stehen, strahlt Daniels, Herrin über 25 kostbare Exponate. Und ein Formel 1-Wagen, "Zakspeed unterstützt uns". Dennoch: "Wir freuen uns über Neuzugänge", regt sie Sammler und Biker zu (Leih-)Gaben an. Die Bühne bleibt stehen, sie wird für Veranstaltungen genutzt werden. Hinter dem Museum wird das kreisweit erste Matratzen-Lager mit angrenzendem Dusch-Raum eingerichtet, 30 "plötzliche Gäste" können günstig übernachten.

Nach und nach im künftigen Angebot: die kreisweit erste (Not-)Werkstatt für Bikes in der riesigen Garage - die Werkbank ist schon da, die Hebebühne bald; Erste-Hilfe-Kurse; Präsentation von Reiseberichten; Grill-Abende. Und geführte Motorrad-Touren von zwei Eifel-Freaks: "Wir kennen nach 20 Jahren alle Straßen."

Grüße von
HP

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